Chronik der Volksschule Rassach

1821
Seit 1821 gibt es in Rassach eine Volksschule.
Der Ortsschulrat kam 1890 zur Überzeugung, dass über 70 Kinder, damals aus Rassach, Graschuh und Gersdorf in diesem Holzhaus nicht mehr Platz fänden und baute auch mit Hilfe der Öffentlichkeit dieses jetzige Schulhaus.

1938
Ein junger Lehrer namens Ernst Karner hatte alle 8 Schulstufen allein zu unterrichten. Damals waren das über 70 Kinder. Es mangelte an allem, es gab kein Papier, lediglich Griffeln und Schiefertafeln.

1969
Gernot Becwar, begann als junger Lehrer 19769/70 in der Volksschule Rassach seine Laufbahn. Trends in der Pädagogik wollten die Schule auflösen. Man sprach von Zentrumsschulen mit viel besserer Lehrmittelausstattung, besserem Unterrichtsergebnis. Eine Delegation von Eltern und dem damaligen Junglehrer Becwar fuhr zur Bezirksbehörde und brachte eindringliche Einwände gegen die Auflösung vor. Auch der Landesschulrat konnte gegen die Rassacher nichts ausrichten. Die Schule blieb erhalten.

1975
Ab 1975 leitete Direktor Anton Koch die Schule. Er legte in dieser Zeit großen Wert auf Sport. In Ermangelung eines eigenen Turnsaales gab es eben Wald- und Hürdenläufe oder Schirennen am Tischlerriegel.

1998 - Heute
Seit 1998 leitet Direktor Dieter Uhl die Schule. Im Jahre 2002 erfolgte der lang ersehnte Um- und Ausbau der Volksschule. Die Schule wurde durch einen Mehrzweck- und Pausenraum erweitert, erhielt zwei neue Klassenzimmer und bekam einen eigenen Turnsaal. Seit September 2009 wird an der Volksschule auch eine Nachmittagslernbetreuung angeboten. Im Frühjahr 2011 wurde die Volksschule Rassach mit der Ausbildung von Studierenden der Pädagogischen Hochschule Steiermark betraut.